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Nichts

Sie tun, was sie tun müssen

Wie "die Leute" als Konzept eine Spiegelung des Ich-Konzepts sind, so ist die Ansicht bzw. die Erwartung, daß ebendiese Leute (jeder von ihnen) sich anders verhalten sollten, als sie es tun, eine Spiegelung der Ansicht, man selbst wäre der Handelnde (könnte tun, was man sich zu tun vorgenommen hätte, bzw. wäre Herr seiner Gedanken, Gefühle, Lebensimpulse, Entscheidungen usw.).

Der Frust darüber, was an Verhalten in diesen anderen und in der Masse in Erscheinung tritt — zur Zeit als Zunahme eines massenhaften Wahns deutlicher als zuvor zu beobachten —, führt als Folge dieses irrtümlichen Konzeptdenkens zu einer Art Selbstbestrafung. Es wird ein innerer Konflikt zwischen dem, was ist, und dem, was sein sollte, erzeugt und konstant aufrechterhalten.

Verstärkt wird dieses Problem dann auch noch durch die Erwartung, man solle nun lieber alles akzeptieren und sich nicht mehr einmischen. Auch dies ist wiederum eine Folge des Konzepts vom sich auf eine bestimmte Weise zu verhaltenden Ichs. Man solle schweigen, dürfe sich nicht ärgern, dürfe keine diesbezüglichen Gefühle und Stimmungen mehr haben.

Klingt das nicht alles widersprüchlich? Nur wer ein Konzept, und sei es ein nicht-duales, aufrechterhält, wird sich hier in einem scheinbaren Dilemma verstricken und bestimmte Handlungen, oder das Unterlassen von Handlungen, oder irgendwelche Verhaltensweisen, seien sie scheinbar "frei" oder "unfrei", "weise" oder nicht, als richtig und angemessen auffassen. Das Dilemma läßt sich nur über eine einfache Betrachtung auflösen, nämlich die, die sich auf den Ursprung dessen, was hier behandelt und betrachtet wird, bezieht. Das Selbst, als Ursprung von alledem, kennt keine Bezugnahmen auf etwas außerhalb seiner selbst, und dies betrifft auch Bezugnahmen darauf, was richtig oder falsch oder angemessen sei. Hier ist alles möglich, selbst etwas, das jedem Außenstehenden als komplett verrückt, dumm, falsch oder widersprüchlich erscheinen mag. An diesem Punkt ist keine Bewertung und Einschätzung von außen mehr möglich. Es besteht die totale Freiheit zu allem. Erklären läßt sich hier nichts mehr.

Um diesen Standpunkt verstehen zu können, müßte ein anderer an demselben Ort des Ursprungs, bei sich selbst, angekommen sein. Jene, die aber nicht an diesem Ort sind, werden notgedrungen kein Verständnis aufbringen können. Selbst wenn man noch so sehr versuchen würde, ihnen etwas zu erklären.

Crash-Vorbereitungs-Modus

Ich merke, daß ich in eine Art Crash-Vorbereitungs-Modus gehe. Es gibt verschiedene, bereits erwähnte Auslöser. Einer davon ist sicher der aberwitzige Einbruch der Feuerwehr in die Nachbarswohnung, und außerdem meine Beobachtungen über die Mitmenschen (internes Video: Über die am Boden liegenden Menschen) — und zwar ganz konkret auch die völlig ignoranten, hilflosen Reaktionen anläßlich dieses Einbruchs, so als stünden selbst bloße Zuschauer bereits unter Schock. Man kann mit diesen Menschen nicht mehr sinnvoll reden. Es ist, als würden sie alle an Demenz leiden.

Sie sind wie in Hypnose

Diese Menschen sind in einer Art unbewußter Vorstufe zum totalen Kollaps und verhalten sich alle wie in Hypnose. Sinnvolles Denken nimmt einen immer geringeren Stellenwert ein. Ich kann mir inzwischen besser vorstellen, was passiert, wenn man diesen Typ Mensch von elementaren Versorgungen abschneidet. Ich bin aber inzwischen an dem Punkt, daß ich das gar nicht mehr miterleben, geschweige denn mich da einmischen oder irgendwem helfen wollte.

Dieser Crash-Vorbereitungs-Modus bedeutet, daß ich mich aufs simple Überleben besinne und alles, was in meinem Verantwortungs- und Tätigkeitsbereich ist, bereits jetzt auf das Mindestnötige und unbedingt Notwendige reduzieren möchte. Jeglicher Ballast muß jetzt schon abgeworfen werden. Wenn es erst zum Crash und zur Massenpanik kommt, ist die Zeit dafür zu spät!

Siehe auch:

Der Crash hat bereits begonnen

Der Crash hat bereits begonnen; das Verhalten der Menschen läuft damit synchron. Der beschleunigt um sich greifende Massenwahn ist das perfekte Indiz. Die Menschen haben sich bereits innerlich verabschiedet. Der Irrsinn und der linksgrüne Weltrettungswahn sind Symptome; Fakten oder Aufklärung sind längst nicht mehr gefragt. Wenn das Haus brennt, schaut man einfach weg und kümmert sich stattdessen darum, daß die Blume im Vorgarten gegossen und gedüngt wird — denn so kann man sich einreden, alles würde besser statt schlechter. Für jedes ungelöste, dringende Problem werden zehn unwichtige Ablenkungsthemen erfunden und bearbeitet. Es werden Arbeitsgruppen gegründet und die Medien berichten darüber. Die Demokratie macht täglich, ja stündlich Fortschritte, und die Gesellschaft wird immer gerechter und toleranter.

Der Abwärtstrend ist nicht mehr aufzuhalten. Erst muß alles zusammenbrechen; vorher kann nichts besser werden.

Die Idiotie nimmt zu

Die Idiotie nimmt in diesen Tagen in einem Maße zu, daß es fast körperlich schmerzt.

Nur eines von unendlich vielen möglichen Beispielen: Ich surfte vor einigen Sekunden nach „Fehlalarm Rauchmelder“. Natürlich ist ein Fall wie bei meinem Nachbarn vorgekommen dort nicht beschrieben, denn es kann ja nicht sein, was nicht sein darf.

Bemerkenswert und typisches Indiz für Idiotie des um sich greifenden Wahns ist die Erklärung, ein Feuermelder, bei dem keine Batterie eingesetzt sei, könne auch nicht piepen. Ach so, auf die Idee konnte ja auch keiner kommen!

Wenn man älter wird

Wichtig ist, was das für einen auslöst, wenn man selbst älter wird:

Die mit fortschreitendem Alter vom Verstand zunehmend eingespielten Ansichten, daß man allmählich "abbauen" und an Gesundheit und Elan einbüßen würde, sind ein raffiniertes selbstschädigendes Muster. Der Schaden, der dadurch angerichtet wird, ist gar nicht zu bemessen. Und das Ganze ist nur ein weiteres Beispiel dafür, wie vorherrschendes allgemeines Denken wirkt. Es ist wie Gift und schleicht sich völlig unbemerkt ein.

Der eigentliche Sinnkontext

Die Befreiung vom Ego ist der eigentliche Sinnkontext; alle anderen Kontexte sind unwesentlich und führen in die Irre. Sie verlaufen ins Dunkle und bleiben ungelöst. Wenn die Kernwahrheit von der Einheit fehlt, ist alles ohne Grundlage und ohne echten, gültigen Bezug.

Dieser eigentliche Sinnkontext ist bei den Menschen der heutigen Zeit verloren gegangen. Von der objektivistischen Wissenschaft ganz zu schweigen.

Auch Individuen, die meinen, etwas verstanden zu haben, driften ohne Bezug umher, selbst wenn sie sich zum Mittelpunkt erklären und versuchen, anderen als Orientierung bekannt zu werden.

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